Entdecken Sie unsere „Designer-Stücke“.

Die Präsentation der Sammlung im Stil eines Design-Shops greift die Bedeutung der Prothesen und Hilfsmittel aus Sicht der Versorgungsberechtigten auf: Für diese sind es sehr wertige, kostbare Stücke, die zu einem Bestandteil des eigenen Körpers und somit des täglichen Lebens werden oder geworden sind. Die Ansprüche der Versorgungsberechtigten an die Produkte sind zu Recht sehr hoch; dieses führt zu immer neuen Innovationen und Designs auf Seiten der handwerklichen und industriellen Hersteller von Prothesen und Hilfsmitteln.
Zum anderen unterstreicht das „Shop-Konzept“ die veränderte Wahrnehmung von Prothesen und medizinischen Hilfsmitteln in der Gesellschaft. Sie werden nicht mehr wie früher versteckt, sondern wie ganz normale Produkte oder Kleidungsstücke genutzt und dabei zum Teil offensiv zur Schau getragen. Zudem können sich heutige Prothesen in Bezug auf Material und Design durchaus mit aktuellen Sportgeräten messen. Und mit ihren modernen Funktionen und ihrer innovativen z. T. intuitiven Bedientechnik bis hin zu künstlicher Intelligenz stellen sie absolute High-Tech Produkte dar.


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Eröffnung der Erweiterung der Würzburger Prothesensammlung „Second Hand“ durch die Staatsministerin des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales Carolina Trautner (in der Mitte), den Präsidenten der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales Dr. Norbert Kollmer (links) und die Regionalstellenleiterin Waltraud Asbahr des ZBFS – Region Unterfranken (rechts) am 8. Juli 2019.

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Während der fachkundigen Führung erhalten Sie wertvolles Hintergrundwissen sowie individuelle Geschichten zu einzelnen Ausstellungsstücken und Versorgungsverläufen.

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung